Entlastungsbetrag – 125 Euro für die Pflege

Viele Angehörig betreuen pflegebedürftige Familienmitglieder inzwischen zu Hause. Allein im Jahr 2021 fand die Pflege bei rund 4,17 Millionen Menschen in den eigenen vier Wänden statt. Doch die intensive Betreuungsform erfordert Zeit, Geld und Energie. Um die Pflegenden künftig zu entlasten und den Pflegebedürftigen mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen, gibt es den sogenannten Entlastungsbetrag. Doch was genau bedeutet das, wie hoch fällt er aus und wer hat Anspruch auf ihn?

Navigation der Entlastungsbetrag – 125 Euro für die Pflege

    Was ist der Entlastungsbetrag?

    Unter Entlastungsbetrag verstehen wir einen zweckgebundenen Beitrag der Pflegekassen, der Pflegende bei der häuslichen Betreuung von Angehörigen unterstützt. Nicht selten bezeichnen wir den Zuschuss auch als zusätzliche Betreuungsleistungen oder Entlastungsleistungen. Nicht jedermann hat automatisch Anspruch auf den Beitrag. Schließlich handelt es sich um eine zweckgebundene Leistung. Sprich: Nur, wenn in einem Haushalt spezielle Anforderungen erfüllt werden, steht einem die Leistung auch zu. Rückwirkend kommt die verantwortliche Pflegekasse für die entstandenen Kosten auf.

    Paragraphenzeichen (1)

    Der Entlastungsbetrag bezieht sich auf qualitätsgesicherte Leistungen, wie sie zum Beispiel ein ambulanter Pflegedienst umsetzt. Im Fokus stehen Leistungen, die dem Pflegenden ein selbstbestimmteres Leben in Aussicht stellen. Unabhängig vom Pflegegrad einer Person liegt der Beitrag bei 125 Euro im Monat. Das macht 1.500 Euro pro Jahr.

    Wer hat Anspruch auf die Entlastungsleistung/en?

    Prinzipiell gilt: Alle Pflegebedürftigen in häuslicher Betreuung haben Anspruch auf die finanzielle Unterstützung. Die Pflegestufe nimmt dabei keinen Einfluss. Ob Pflegestufe 1, Pflegestufe 3 oder Pflegestufe 5 – sämtlichen Pflegegraden steht der monatliche Zuschuss offen.

    Wichtig: Die Pflegestufe spielt bei der Entlastungsleistung zwar keine Rolle, allerdings muss der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) den Pflegegrad offiziell anerkennen.

    Gut zu wissen: Am 01.01.2025 erhöhen die Pflegekassen alle Geld- und Sachleistungen um 4,5 Prozent. So hat es 2023 der Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) beschlossen. So können Pflegebedürftige und Pflegende künftig mit einem finanziellen Zuschuss in Höhe von 130,63 Euro rechnen.

    Wie können Sie den Entlastungsbetrag als Privatperson richtig nutzen?

    Alltagshilfen durch den Entlastungsbetrag

    Das Grundprinzip der Pflegeleistung: Sie bezuschusst Pflegende und Pflegebedürftige in häuslicher Betreuung bei sämtlichen Anwendungen, die die Selbstbestimmung im Alltag fördern. Umso vielfältiger lässt sich die finanzielle Unterstützung einsetzen. Insbesondere für folgende Leistungen lohnt sich die monatliche Förderung der Pflegekassen:

    Viele Pflegebedürftige aber nutzen die Pflegeleistungen speziell für direkte Hilfen im Alltagsleben. In der Fachsprache sind sie als niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote bekannt. Vor allem Demenzkranke wissen das Angebot zu schätzen. Mit kreativen Tätigkeiten schulen sie ihre kognitiven Fähigkeiten. Menschen mit körperlichen Einschränkungen nehmen die Betreuungsmöglichkeiten genauso gut an. In Bewegungs- und Koordinationsgruppen sichern sie sich ein Stück Mobilität im Alltag.

    Besonders großen Zuspruch bekommen folgende Betreuungs- und Entlastungsangebote:

    • Haushaltshilfe: Unterstützung bei der Reinigung oder der Wäsche 
    • Einkaufshilfe: Unterstützung bei der alltäglichen Versorgung 
    • Teilnahme an Bastel- und Singgruppen im Wohlfahrtsverband
    • Begleitete Spaziergänge mit ehrenamtlichen Betreuern
    • Unterstützung außerhalb der vier Wände (z.B. bei Arztbesuchen, Behördengängen, Konzerten, Theaterstücken)
    • Soziale Unterstützung (z.B. Kommunikation gegen die Einsamkeit, Vernetzung mit anderen Menschen)

    Gut zu wissen:

    Diese Pflegeleistungen erleichtern Betroffenen den Alltag:

    • barrierefreies Badezimmer (Badumbau bezuschussen lassen)
    • Treppenlifte (bis zu 4.000 Euro Zuschuss erhalten)
    • kostenlose Pfleghilfsmittel (bis zu 40 Euro pro Monat)

    Können Sie mit dem Entlastungsbetrag den Pflegedienst finanzieren?

    ambulanter Pflegedienst

    Kommt für die Pflege eines Angehörigen regelmäßig ein ambulanter Pflegedienst ins Haus, können Sie die Leistung unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Entlastungsbetrag finanzieren. Personen mit dem Pflegegrad 1 können die Leistung vollständig für die ambulante Betreuung aufwenden. So erweist sich für sie der finanzielle Zuschuss als besonders wertvolle Hilfeleistung. Schließlich besteht in Stufe 1 noch kein Anspruch auf Pflegesachleistungen oder Pflegegeld.

    Wie aber sieht es beim Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 2 aus? Auch hier können betroffene Personen die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst mit der finanziellen Bezuschussung der Pflegekassen bezahlen, allerdings im Bereich der Selbstversorgung. Leistungen für die Körperpflege gehören allerdings nicht dazu. Dies gilt zum Beispiel für das An- und Ausziehen, für die große und kleine Toilette sowie für die Dusche. Diese Leistungen lassen sich mit der sogenannten Pflegesachleistung finanzieren.

    Wie lassen sich die Pflegeleistungen einfordern?

    Entlastungsbetrag – 125 Euro für die Pflege

    Grundsätzlich wird der Entlastungsbetrag nur rückwirkend ausgezahlt. Anders ausgedrückt: Erst, nachdem Pflegender und Pflegebedürftiger eine Leistung in Anspruch genommen haben, zahlt ihnen die Pflegekasse den Zuschuss aus. Bleibt ein Beitrag einmal ungenutzt, ist er deshalb aber noch nicht verfallen. Er lässt sich rückwirkend geltend machen. Erst nach einiger Zeit verliert er seine Gültigkeit. Dies trifft auf alle finanziellen Ansprüche aus dem laufenden Kalenderjahr zu, aber auch auf alle finanziellen Ansprüche aus dem Vorjahr. Doch Vorsicht: Ansprüche aus dem vergangenen Jahr können Sie nur bis zum 30. Juni des Folgejahres rückwirkend einfordern. Danach erlischt der Anspruch. So sind Pflegende und Pflegebedürftige dazu angehalten, bis spätestens zum 30. Juni des nächsten Jahres alle Rechnungen über beanspruchte Betreuungsleistungen bei der Pflegekasse einzureichen.

    Einfach zusammengefasst: Sie müssen die Entlastungsbeiträge nicht jeden Monat vollständig aufbrauchen. Alles, was übrig bleibt, übertragen Sie in die kommenden Monate. Noch bis zur Mitte des folgenden Kalenderhalbjahres können Sie die Leistungen in Anspruch nehmen.

    Wie sieht es mit dem Entlastungsbetrag für Privatpersonen aus?

    Der finanzielle Zuschuss der Pflegekasse lässt sich prinzipiell nicht an Privatpersonen übertragen. Selbst Angehörige, die Familienmitglieder zu Hause betreuen und pflegen, sind nicht dazu berechtigt. Schließlich dient die Unterstützung in erster Linie der pflegebedürftigen Person. Der monatliche Beitrag in Höhe von 125 Euro soll ihr das Alltagsleben erleichtern.

    Eine Ausnahme: Ist die Privatperson für einen anerkannten sozialen Helfer- oder Nachbarschaftsdienst tätig, lässt sie sich womöglich von der Pflegeleistung bezahlen. In diesem Fall lässt sich die Leistung über den jeweiligen Dienst abrechnen.

    Lässt sich der Entlastungsbetrag für eine Haushaltshilfe privat einsetzen? Prinzipiell ist dies nicht möglich. Zwar darf die Pflegeleistung der Unterstützung im Haushalt dienen. Allerdings ist nicht jede Haushaltshilfe anerkannt. Nur von der zuständigen Pflegekasse geprüfte Hilfskräfte lassen sich von dem Beitragsgeld bezahlen. Ob eine Hilfskraft anerkannt ist oder nicht, können Sie einfach und schnell bei Ihrer Pflegekasse erfragen. Sie führt eine Liste über alle professionellen Dienste und Dienstleister, die sie offiziell als Haushaltshilfe für pflegebedürftige Menschen einstuft.

    Gut zu wissen: Im Juni 2021 hat der Bundestag eine neue Pflegereform verabschiedet, den sogenannten Umwandlungsanspruch. Das Prinzip: Bisher konnten Sie bis zu 40 Prozent vom nicht aufgebrauchten Pflegesachleistungsbetrag in Entlastungsleistungen umwandeln. Seit dem 01.01.2022 funktioniert die Umwandlung nun noch schneller und einfacher. Ein eigener Antrag ist nun nicht mehr notwendig.

    Wie erheben Sie Anspruch auf den Entlastungsbetrag in der Pflege?

    Für die Pflegeleistung ist kein eigener Antrag nötig. Im Prinzip hat jeder Mensch mit offiziell anerkanntem Pflegegrad Anspruch auf die finanzielle Unterstützung. Genau wie bei Pflegegeld und Pflegesachleistungen kümmert sich die zuständige Pflegekasse um die Auszahlung des monatlichen Zuschusses. Hat eine pflegebedürftige Person eine Leistung in Anspruch genommen, zahlt ihr die Kasse den bereits bezahlten Betrag rückwirkend aus.

    Entlastungsbetrag – 125 Euro für die Pflege

    Das Konzept ist simpel: Wünschen Sie sich eine Erstattung für eine Pflegeleistung, so gehen Sie zunächst in finanzielle Vorleistung. Sie bestellen den Dienst und bezahlen ihn. Die Rechnung bewahren Sie gut auf. Achten Sie stets auf eine exakte Auflistung von Leistung und Preis. Sie müssen auf der Quittung eindeutig nachvollziehbar sein.
    Anschließend reichen Sie die Belege bei der Pflegekasse ein. Eingehend prüfen die zuständigen Mitarbeiter die Quittungen. Steht Ihnen die Pflegeleistung zu, erhalten Sie umgehend eine Erstattung. Wichtig: Die erste Rechnung, die Sie bei der Pflegekasse abgeben, ist gleichzeitig auch die Antragstellung auf die Pflegeleistungen.

    Entlastungsleistung/en für ein selbstbestimmteres Leben

    Mit dem monatlichen Zuschuss von 125 Euro gewinnen Pflegebedürftige in häuslicher Betreuung ein Stück Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zurück. Die Pflegekasse unterstützt sie finanziell bei essenziellen Leistungen, die das Leben lebenswerter machen. Das reicht von der Kurzzeitpflege über warme Mahlzeiten bis hin zu sozialen Gruppenaktivitäten wie Singen oder Basteln. Auch bei Unterstützung im Haushalt oder bei Behördengängen oder Arztbesuchen machen sich die Entlastungsleistungen bezahlt – aber natürlich nur, wenn die Dienste oder Dienstleistungen von der Pflegekasse anerkannt sind. Privatpersonen nämlich haben keinen Anspruch auf die Förderung, selbst dann nicht, wenn sie einen Angehörigen zu Hause betreuen.

    Quellenangaben:

    TK Pflegebox – Techniker Krankenkasse Pflegehilfsmittel

    Wenn Sie oder ein geliebter Mensch pflegebedürftig sind, können Pflegehilfsmittel zum Verbrauch den Alltag erheblich erleichtern. Als spezialisierter Dienstleister bietet box4pflege eine Reihe von Pflegeboxen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zugeschnitten sind. Mit unseren Pflegeboxen können Sie sich darauf verlassen, dass Sie stets die notwendigen Pflegehilfsmittel zur Hand haben. Die Abwicklung mit der Pflegekasse? Die übernehmen wir für Sie – denn wir möchten Ihnen die Pflege so einfach wie möglich machen. In diesem Text erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema „Techniker Krankenkasse Pflegehilfsmittel“.

    Inhaltsverzeichnis TK Pflegebox – Techniker Krankenkasse Pflegehilfsmittel
      TK Pflegebox

      Pflegehilfsmittel der Techniker Krankenkasse

      Welche Pflegehilfsmittel (zum Verbrauch) übernimmt
      die TK-Pflegekasse?

      Die TK-Pflegekasse übernimmt die Kosten für eine breite Palette an Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch, die dazu dienen, die Pflege zu Hause sicherer, hygienischer und einfacher zu gestalten. Dazu gehören:

      Bettschutzeinlagen
      Diese Einlagen sind wasserdicht und schützen Bettwäsche und Matratze vor Verschmutzungen und Feuchtigkeit.

      Einmalhandschuhe
      Sie dienen dem Schutz des Pflegenden vor direktem Kontakt mit Körperflüssigkeiten und Infektionen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil jeder Pflegebox.

      Fingerlinge
      Fingerlinge, oft aus Latex oder Vinyl, bieten Schutz für einzelne Finger während der Pflege.

      Händedesinfektion
      Dieses Mittel ist unerlässlich, um eine Verbreitung von Keimen und Bakterien zu verhindern, vor allem wenn Wasser und Seife nicht sofort zur Verfügung stehen.

      Flächendesinfektion
      Hiermit können Sie Pflegehilfsmittel und andere Oberflächen reinigen, die mit Körperflüssigkeiten in Kontakt gekommen sein könnten.

      Mundschutz
      Mundschutzmasken bieten einen wichtigen Schutz für den Pflegenden vor möglichen Infektionen während der Pflege.

      Schutzschürzen
      Diese Einwegschürzen schützen die Kleidung des Pflegenden vor Verschmutzungen und helfen dabei, die Verbreitung von Keimen zu verhindern.

      Mit box4pflege stellen wir sicher, dass Sie monatlich eine Auswahl dieser wichtigen Pflegehilfsmittel erhalten, die speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

      Auf welche Pflegehilfsmittel (zum Verbrauch) habe ich Anspruch bei der TK?

      Für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch besteht bei der Techniker Krankenkasse ein Anspruch, wenn zwei Hauptkriterien erfüllt sind: eine anerkannte Pflegebedürftigkeit und die Durchführung der Pflege in einem häuslichen Umfeld.

      Zunächst muss ein offizieller Pflegegrad vorliegen. Dieser wird auf Antrag durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder den Prüfdienst der Privaten Krankenversicherung (Medi-Prüf) festgestellt. Es gibt insgesamt fünf Pflegegrade, wobei Pflegegrad 1 eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten und Pflegegrad 5 eine schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung kennzeichnet. Ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch besteht bereits ab Pflegegrad 1.

      Der zweite entscheidende Punkt ist die häusliche Pflege. Unter häuslicher Pflege versteht man die Pflege und Betreuung von Pflegebedürftigen in ihrer eigenen Wohnung oder im eigenen Haus. Wichtig hierbei ist, dass es nicht darauf ankommt, ob die Pflege von Angehörigen, Freunden oder einem ambulanten Pflegedienst durchgeführt wird. Entscheidend ist nur, dass die Pflege nicht in einem Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung stattfindet.

      Fingerlinge für die Pflege

      Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, auf die Sie Anspruch haben, dienen der Vereinfachung des Pflegeprozesses, der Erleichterung der häuslichen Pflege und der Aufrechterhaltung der Hygiene. Sie umfassen Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Fingerlinge, Händedesinfektion, Flächendesinfektion, Mundschutz und Schutzschürzen.

      Achtung: Sollten Sie in einer stationären Einrichtung leben oder Ihre Pflege dort stattfinden, haben Sie keinen Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch durch die TK. Allerdings stellen in der Regel solche Einrichtungen die notwendigen Pflegehilfsmittel zur Verfügung.

      Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch dazu dient, die Qualität der Pflege zu Hause zu verbessern und die Arbeit der pflegenden Personen zu erleichtern. Die Kostenübernahme durch die TK erleichtert es, den Zugang zu diesen wesentlichen Ressourcen zu gewährleisten. Bei box4pflege helfen wir Ihnen gerne, diesen Anspruch geltend zu machen und die passenden Pflegehilfsmittel für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

      Stellen Sie Ihre persönliche Pflegebox zusammen

      Zu unseren Pflegeboxen

      Beantragung der Kostenübernahme bei der TK

      Wie beantrage ich die Kostenübernahme der Pflegebox
      bei der TK?

      Für die Kostenübernahme der Pflegebox durch die Techniker Krankenkasse muss ein Antrag gestellt und genehmigt werden. Das kann anfangs nach viel Aufwand klingen, aber bei box4pflege machen wir es Ihnen leicht:

      1. Sie stellen Ihre individuelle Pflegebox zusammen.
      2. Den Antrag können Sie direkt online unterzeichnen. Wenn Sie es bevorzugen, können Sie auch alle Unterlagen per Post anfordern.
      3. Sobald wir Ihre Unterschrift haben, kümmern wir uns um die gesamte Kommunikation mit der TK.

      Das ist alles, was Sie tun müssen. Nachdem der Antrag bewilligt wurde, können Sie sich auf eine regelmäßige Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch freuen.

      Bei box4pflege kümmern wir uns um alle bürokratischen Schritte für Sie. Von der Antragsstellung bis zur Kommunikation mit der TK – Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. So bleibt Ihnen mehr Zeit für das Wichtigste: die Pflege und Betreuung Ihrer Liebsten.


      Wie oft/ regelmäßig kann ich die Kostenübernahme einer neuen Pflegebox bei der TK beantragen?

      Sobald die Kostenübernahme einmalig durch die Techniker Krankenkasse genehmigt wurde, wird die Pflegebox mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch monatlich geliefert. Es muss nicht jeden Monat ein neuer Antrag gestellt werden. Diese Regelung garantiert eine durchgängige Versorgung mit den benötigten Pflegehilfsmitteln.

      Bitte beachten Sie, dass Sie den Antrag auf Kostenübernahme rechtzeitig stellen. Es kann einige Tage dauern, bis die Genehmigung durch die TK erfolgt und die Pflegebox bei Ihnen eintrifft.

      Vergleich der Kostenübernahme bei der TK und anderen Pflegekassen

      Vergleich der Kostenübernahme bei der TK und anderen Pflegekassen

      Übernimmt die TK genauso viel wie andere Pflegekassen?

      Die Techniker Krankenkasse, wie auch die meisten anderen Pflegekassen, übernimmt Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis zu einer Höhe von maximal 40 Euro pro Monat. Dieser Betrag dient zur Deckung der Kosten für Hilfsmittel, die zur Erleichterung der Pflege notwendig sind.

      Es ist wichtig zu beachten, dass etwaige Kosten, die über diese Summe hinausgehen, in der Regel vom Versicherten selbst getragen werden müssen. Dennoch gewährleistet box4pflege stets eine Auswahl an qualitativ hochwertigen Pflegehilfsmitteln im Rahmen dieses Betrags.

      Bei box4pflege ist es unser Ziel, Ihnen trotz der Kostengrenzen Zugang zu den besten verfügbaren Pflegehilfsmitteln zu verschaffen. Wir garantieren, dass Sie stets die Pflegehilfsmittel erhalten, die Sie benötigen und die höchsten Qualitätsstandards entsprechen. So können Sie sicher sein, dass Sie und Ihre Liebsten bestmöglich versorgt sind.H3: Wie unterscheidet sich die Kostenübernahme von anderen Pflegehilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch bei der TK?

      Während Pflegehilfsmittel zum Verbrauch monatlich beantragt und verbraucht werden können, handelt es sich bei anderen Pflegehilfsmitteln meist um dauerhafte Hilfsmittel wie beispielsweise Rollstühle oder Pflegebetten. Für diese wird eine Einmalzahlung oder eine Mietzahlung durch die Pflegekasse geleistet.

      Berechtigung zur Beantragung von Pflegehilfsmitteln bei der TK

      Wer kann bei der TK Pflegehilfsmittel beantragen?

      Pflegehilfsmittel bei der Techniker Krankenkasse können von allen Personen beantragt werden, die bei der TK versichert sind und einen anerkannten Pflegegrad haben. Dies schließt sowohl Pflegebedürftige selbst als auch ihre pflegenden Angehörigen oder Pflegekräfte ein.

      Wie viel übernimmt die TK-Pflegekasse?

      Wie bereits erwähnt, übernimmt die TK-Pflegekasse bis zu 40 Euro pro Monat für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Dieser Betrag wird direkt mit dem Anbieter der Pflegebox, wie beispielsweise box4pflege, abgerechnet.

      Fazit

      Die Techniker Krankenkasse unterstützt ihre pflegebedürftigen Mitglieder mit einer Übernahme der Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Diese Unterstützung ermöglicht es, den Pflegealltag zu erleichtern und die häusliche Pflege sicherer und hygienischer zu gestalten. Mit der TK-Pflegebox von box4pflege erhalten Sie regelmäßig eine Auswahl an Pflegehilfsmitteln, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die Abwicklung mit der Pflegekasse? Das übernehmen wir für Sie. So können Sie sich ganz auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Die Pflege und Betreuung Ihrer Liebsten.

      Pflegehilfsmittel für Pflegegrad 2

      Pflegehilfsmittel sind Geräte und Sachmittel, die der häuslichen Versorgung von Pflegebedürftigen dienen. Sie sollen nicht nur die Pflege erleichtern, sondern auch Beschwerden lindern und den Betroffenen eine möglichst selbstständige Lebensführung eröffnen. Bei Pflegegrad 2 können die Hilfsmittel kostenlos bezogen werden.

      § 40 Absatz 2 Sozialgesetzbuch (SGB) XI legt dies fest. Die Pauschale liegt bei 40 Euro monatlich für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2. Es bietet sich daher beispielsweise eine Pflegebox bei Pflegegrad 2 an.

      Inhaltsverzeichnis Pflegehilfsmittel für Pflegegrad 2

        Pflegehilfsmittel Pflegegrad 2: Eine Übersicht

        Gutachter des Medizinischen Dienstes bestimmen den Grad der Pflegebedürftigkeit. Diesbezüglich gibt es die Einschätzungen 1, 2, 3, 4 und 5. Früher war von Stufen die Rede. Davon gab es nur drei. Diese wurden zum 1. Januar 2017 durch die Pflegegrade ersetzt. Noch immer werden die Ausdrücke allerdings synonym verwendet. Pflegegrad 2 und Hilfsmittel bilden beispielsweise ein Begriffspaar, das bis heute regelmäßig anzutreffen ist.

        Dies ist allerdings nicht grundsätzlich korrekt, denn Pflegegrad 2 und Pflegegrad 2 sind nicht gleichbedeutend. Der heutige Grad 2 schreibt zwar eine „erhebliche Beeinträchtigung der Selbständigkeit“ vor, ist aber eine geringere Einstufung als die frühere Stufe 2. Im von 0 bis 100 reichenden Punktesysteme bedeuten 27 bis zu unter 47,5 Zählern den Pflegegrad 2. Die alte Pflegegrad 2 sah einen täglichen Hilfsbedarf von drei Stunden für eine entsprechende Einschätzung vor. Die höchste Stufe nannte diesbezüglich einen zeitlichen Aufwand von fünf Stunden.

        Wann erhält man Pflegegrad 2?

        Die Gutachter ziehen sechs Kriterien für die Punktevergabe heran, die unterschiedlich stark gewichtet werden:

        1. Mobilität – 10 Prozent
        2. kommunikative und kognitive Fähigkeiten – 7,5 Prozent
        3. psychische Problemlagen und Verhaltensweisen – 7,5 Prozent
          Umfang der Selbstversorgung – 40 Prozent
        4. krankheits- und therapiebedingte Belastungen und der Umgang
          der Betroffenen mit diesen Herausforderungen – 20 Prozent
        5. soziale Kontakte und Gestaltung des Alltagslebens – 15 Prozent

        Der beauftragte Gutachter gibt die Kriterien einzelne Punkte, gewichtet diese anschließend anhand der Prozente und addiert die Ergebnisse. Erreicht das Endresultat den oben genannten Korridor, erfolgt die Einstufung in Pflegegrad 2.

        Welche Pflegehilfsmittel sind für Pflegegrad 2 verfügbar?

        Ab Pflegegrad 1 steht die Pauschale von 40 Euro monatlich zur Verfügung. In einem entsprechenden Umfang können Pflegehilfsmittel auch bei Pflegegrad 2 bezogen werden. Die Bestellung einer Pflegebox bei Pflegegrad 2 ist also kein Problem. Grundsätzlich stehen außerdem 724 Euro monatlich für Pflegesachleistungen zur Verfügung.

        Tipp: So unterscheiden sich Pflegesachleistungen und Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2

        Pflegehilfsmittel können von jeder Person beantragt werden, die ambulant gepflegt wird und einen anerkannten Pflegegrad hat. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Pflege von Angehörigen oder einem Pflegedienst durchgeführt wird.

        Pflegesachleistungen, als nachhaltige Unterstützung gedacht, sind Produkte oder Dienstleistungen, die längerfristig verwendet werden und einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Pflegebedingungen und des Alltagskomforts der Pflegebedürftigen leisten. Diese können elementare Dinge wie Pflegebetten, Rollstühle oder Aufstehhilfen umfassen. Sie sind dauerhafte Investitionen, die das Wohlbefinden und die Sicherheit der Pflegebedürftigen fördern und die Pflegenden in ihrer Arbeit unterstützen.

        Pflegehilfsmittel Pflegegrad 2 in Verwendung
        Pflegebox 3

        Pflegehilfsmittel können von jeder Person beantragt werden, die ambulant gepflegt wird und einen anerkannten Pflegegrad hat. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Pflege von Angehörigen oder einem Pflegedienst durchgeführt wird.

        Pflegesachleistungen, als nachhaltige Unterstützung gedacht, sind Produkte oder Dienstleistungen, die längerfristig verwendet werden und einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der Pflegebedingungen und des Alltagskomforts der Pflegebedürftigen leisten. Diese können elementare Dinge wie Pflegebetten, Rollstühle oder Aufstehhilfen umfassen. Sie sind dauerhafte Investitionen, die das Wohlbefinden und die Sicherheit der Pflegebedürftigen fördern und die Pflegenden in ihrer Arbeit unterstützen.

        Wie beantrage ich Pflegehilfsmittel für Pflegegrad 2?

        Die Beantragung von Pflegehilfsmitteln für den Pflegegrad 2 kann direkt und unkompliziert über die Webseite von box4pflege.de erfolgen. Anstatt sich in den komplexen und zeitaufwendigen Prozess der direkten Beantragung bei der Pflegekasse zu begeben, übernehmen wir von box4pflege.de diese Aufgabe für Sie.

        Alles, was wir benötigen, ist ein von Ihnen unterschriebener Antrag. Den Rest, von der Einreichung der notwendigen Unterlagen bis hin zur Kommunikation mit der Pflegekasse, übernehmen wir. Entlasten Sie sich von bürokratischen Aufgaben und lassen Sie uns bei box4pflege.de die gesamte Abwicklung übernehmen. Unser Ziel ist es, den Prozess für Sie so einfach und stressfrei wie möglich zu gestalten.

        Wer bezahlt für Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2?

        Die Pflegeversicherung zahlt die Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2 in der Höhe der genannten Pauschale von 40 Euro. Eine monatliche Pflegebox ist bei Pflegegrad 2 in diesem Preisbereich eine einfache Lösung, um alle benötigten Hilfsmittel in kompakter Form zu erhalten. Anders als Sachleistungen (10 Prozent Zuzahlung, höchstens 25 Euro) sind Hilfsmittel bis zur Pauschalengrenze zuzahlungsfrei.

        Was ist in der Pflegebox bei Pflegegrad 2 enthalten?

        Die zugelassenen Pflegegrad 2 Pflegehilfsmittel-Produkte müssen sich zu den folgenden Kategorien zuordnen lassen:

        Desinfektionsmittel für Hände und Flächen
        Einmalhandschuhe
        Fingerlinge
        Schutzschürzen
        Bettschutzeinlagen
        Mund- und Nasenschutz

        Eine Pflegebox bei Pflegegrad 2 kann auf die Grundpflege ausgerichtet sein. Es befinden sich dann ausreichend Pflegehilfsmittel aller Kategorien für einen Monat in ihr. Sie kann aber auch individuell zusammengestellt werden.

        Wie oft können Sie die Pflegehilfsmittel beantragen?

        Pflegehilfsmittel lassen sich bei Pflegegrad 2 unbegrenzt oft beantragen. Solange eine entsprechende gutachterliche Einstufung vorliegt, erlischt der Anspruch nicht. Die Pauschale für Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2 steht deshalb dauerhaft zur Verfügung.

        Ihre persönliche Pflegebox

        Wählen Sie Ihre Pflegebox

        Wie lange dauert der Erhalt der beantragten Pflegehilfsmittel?

        Die Pflegekasse muss einen Antrag über Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2 innerhalb von drei Wochen entscheiden. Sie kann allerdings eine zusätzliche Einschätzung des Medizinischen Dienstes einholen. In einem solchen Fall hat sie bis zu fünf Wochen Zeit. Bei einer vorliegenden Empfehlung durch einen Gutachter entfällt der Bedarf, eine zusätzliche Einschätzung einzuholen.

        Gleiches gilt bei einer Empfehlung durch eine zugelassene Pflegefachkraft. In der Regel bleibt es deshalb bei drei Wochen. Nach dem positiven Bescheid rechnen die Anbieter der Pflegehilfsmittel in der Regel direkt mit der Kasse ab. Sie bestellen beispielsweise Ihre monatliche Pflegebox bei Pflegegrad 2 nach dem grünen Licht umgehend und reichen den Bescheid beim Anbieter an. Sie wird schnellstmöglich versandt.

        aeltere person die von einer hausmeisterin betreut wird

        Welche zusätzlichen Leistungen stehen Ihnen zu?

        Die Pflegekasse gewährt nicht nur Pflegehilfsmittel bei Pflegegrad 2, sondern auch die folgenden zweckgebundenen Geldleistungen:

        Pflegegeld:
        316 Euro monatlich

        Kurzzeitpflege:
        1774 Euro jährlich

        Tages- und Nachtpflege:
        689 Euro monatlich

        Verhinderungspflege:
        1612 Euro jährlich

        Betreuungs- und Entlastungsleistungen:
        125 Euro monatlich

        Hausnotruf:
        25,50 Euro monatlich

        Wohngruppenzuschuss:
        214 Euro monatlich

        Fazit: Pflegehilfsmittel sind bei Pflegegrad 2 kostenlos verfügbar – und sollten beantragt werden

        Die zuvor gemachten Ausführungen verdeutlichen, dass der Pflegegrad 2 ausreicht, um monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro kostenlos zu erhalten. Diese Hilfsmittel erleichtern die tägliche Pflege erheblich und sollten deshalb in Anspruch genommen werden. Bei Pflegegrad 2 empfiehlt sich die Nutzung einer Pflegebox, um die notwendigen Hilfsmittel unkompliziert und in kompakter Form zu erhalten.

        Für eine stressfreie und einfache Beantragung dieser Pflegehilfsmittel bietet box4pflege.de eine unkomplizierte Lösung an. Sie brauchen lediglich den Antrag zu unterschreiben, den Rest übernehmen wir für Sie. Unsere Serviceleistung umfasst die komplette Kommunikation und Abwicklung mit der Pflegekasse, wodurch Sie sich voll und ganz auf die Pflege Ihrer Angehörigen konzentrieren können. Mit box4pflege.de können Sie sich den Aufwand der Beantragung sparen und sicher sein, dass Sie alle benötigten Pflegehilfsmittel rechtzeitig und in bester Qualität erhalten.

        Pflegehilfsmittel beantragen

        Inhaltsverzeichnis Pflegehilfsmittel beantragen

          Die Pflege eines lieben Angehörigen ist eine erfüllende, aber oft auch herausfordernde Aufgabe. In dieser Situation können Pflegehilfsmittel eine entscheidende Unterstützung bieten. Doch wie kann man solche Hilfsmittel beantragen? Wo werden sie angeboten und welche werden von den Pflegekassen übernommen?

          Bei Box4Pflege sind wir darauf spezialisiert, Sie durch diesen Prozess zu führen und dabei alle Formalitäten mit der Pflegekasse für gesetzlich Versicherte zu übernehmen. Mit uns müssen Sie sich nicht mehr mit komplizierten Formularen und Bürokratie herumschlagen. Wir möchten es Ihnen so einfach wie möglich machen. Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam gehen.

          Unser Ziel bei Box4Pflege ist es, Ihnen einen reibungslosen Zugang zu den Pflegehilfsmitteln zu ermöglichen, die Sie benötigen. Deshalb bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, die Produkte in ihrer Pflegebox monatlich anzupassen. Wir wissen, dass sich die Bedürfnisse und Umstände ändern können. Daher haben wir unseren Service so flexibel wie möglich gestaltet. Sie können die Zusammensetzung Ihrer Pflegebox jederzeit ändern, um sie an Ihre aktuellen Bedürfnisse anzupassen.

          smiley alter mann und krankenschwester mit laptop

          Warum Pflegehilfsmittel beantragen?

          Welche Vorteile bieten Pflegehilfsmittel?

          Pflegehilfsmittel können den Alltag von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen erheblich erleichtern. Sie sorgen für eine erhöhte Lebensqualität, Sicherheit und Unabhängigkeit. Außerdem können sie dazu beitragen, Pflegebedürftige länger in ihrer gewohnten Umgebung zu halten. Hier einige Beispiele für Pflegehilfsmittel, die beantragt werden können:

          Bettschutzeinlagen für Einmalgebrauch

          Diese Einlagen sind aus saugfähigem Material und dienen dazu, das Bett vor Feuchtigkeit und Verschmutzungen zu schützen. Sie sind besonders nützlich bei Inkontinenzproblemen und können nach Gebrauch einfach entsorgt werden.

          Desinfektionsmittel für Hände und Flächen

          Ein unverzichtbarer Bestandteil in der Pflege, um die Verbreitung von Bakterien und Viren zu minimieren. Desinfektionsmittel töten Keime ab und tragen so zur Hygiene und Gesundheit bei. Es kann für die Reinigung der Hände sowie von Oberflächen verwendet werden.

          Schutzhandschuhe und Fingerlinge

          Schutz und Hygiene bei der Durchführung von Pflegeaufgaben. Sie schützen die Hände vor Verschmutzungen und Kontamination, während Fingerlinge, kleine Hüllen, die nur den Finger bedecken, bei spezifischen Pflegeaufgaben zum Einsatz kommen, bei denen der Tastsinn wichtig ist.

          Mundschutz

          Ein wichtiges Hilfsmittel zur Reduzierung der Verbreitung von Keimen und Krankheitserregern durch die Atemluft. Bei der Pflege kann der Mundschutz dazu beitragen, das Infektionsrisiko sowohl für den Pflegenden als auch für die zu pflegende Person zu verringern.

          Schutzschürzen

          Sie schützen die Kleidung des Pflegenden vor Verschmutzungen und können dazu beitragen, die Verbreitung von Keimen zu verhindern. Nach der Pflege können sie einfach entsorgt werden, was die Reinigung und Hygiene erleichtert.

          Durch die Beantragung von Pflegehilfsmitteln können Sie die Pflege zu Hause besser bewältigen und die Pflegebedürftigen erhalten die Unterstützung, die sie benötigen. Die Kostenerstattung durch die Pflegekassen entlastet zudem das Familienbudget.

          Wer übernimmt die Kosten für die Pflegehilfsmittel?

          Die Kosten für Pflegehilfsmittel, die zur Erleichterung der Pflege beitragen, werden bis zu einem Betrag von 40 Euro pro Monat von den Pflegekassen übernommen. Dies gilt sowohl für gesetzliche Pflegeversicherungen als auch für die private Versicherung. Für privat Versicherte übernehmen wir die monatliche Lieferung der Pflegehilfsmittel und stellen anschließend eine Rechnung aus. In diesem Fall können wir leider die Abwicklung mit der Pflegekasse nicht übernehmen. Privatversicherte müssen die Rechnung für die Kostenübernahme dann selbst bei Ihrer Kasse einreichen.

          Pflegehilfsmittel, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind (z.B. Pflegebetten oder Badewannenlifte), fallen nicht unter diese Regelung. Für diese Hilfsmittel müssen separate Anträge bei den Pflegekassen gestellt werden.

          Bei Box4Pflege helfen wir Ihnen nicht nur bei der Beantragung Ihrer Pflegehilfsmittel, sondern wir liefern diese auch direkt zu Ihnen nach Hause. Sie müssen sich nicht um den Transport oder das Heben schwerer Pakete kümmern. Unsere Pflegeboxen enthalten alle benötigten Pflegehilfsmittel und können nach Ihren individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Sie können sogar die Produkte in Ihrer Pflegebox jeden Monat ändern, um sicherzustellen, dass Sie immer die richtigen Hilfsmittel zur Hand haben.

          Wer kann Pflegehilfsmittel beantragen?

          Voraussetzungen für die Beantragung von Pflegehilfsmitteln

          Pflegehilfsmittel können von jeder Person beantragt werden, die ambulant gepflegt wird und einen anerkannten Pflegegrad hat. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Pflege von Angehörigen oder einem Pflegedienst durchgeführt wird.

          Zu unseren Pflegeboxen
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          pflegehilfsmittel beantragen2 1

          Ihr Anspruch auf Pflegehilfsmittel

          Die rechtliche Grundlage für die Beantragung von Pflegehilfsmitteln bildet § 78 SGB XI. Hier wird festgelegt, dass Pflegebedürftige einen Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln haben, die zur Linderung ihrer Beschwerden und zur Erleichterung der Pflege beitragen.

          Die Beantragung von Pflegehilfsmitteln sollte gut dokumentiert sein, um eventuelle Rückfragen der Pflegekasse beantworten zu können.

          Wie erfolgt die Beantragung von Pflegehilfsmitteln?

          Antrag auf Pflegehilfsmittel: Schritt für Schritt

          1. Auswählen der Pflegehilfsmittel: Wählen Sie die benötigten Pflegehilfsmittel aus unserer Liste aus. Sie können eine unserer bereits für Sie vorkonfigurierten Boxen wählen oder die Pflegebox individuell zusammenstellen.
          2. Antragsformular ausfüllen: Sie können das Pflegehilfsmittel-Antragsformular direkt bei uns online ausfüllen und unterzeichnen oder telefonisch sowie per E-Mail bei uns box4pflege.de anfordern.
          3. Einreichen des Antrags: Senden Sie das ausgefüllte Antragsformular einfach per Post oder E-Mail an uns zurück. Wir übernehmen dann die komplette Abwicklung mit der Pflegekasse für gesetzlich Versicherte.

          Achtung: Achten Sie darauf, dass Sie den Antrag vollständig und korrekt ausfüllen, um Verzögerungen zu vermeiden.

          Wie lange dauert der Antragsprozess?

          Die Bearbeitungszeit des Antrags variiert je nach Pflegekasse. In der Regel können Sie aber mit einer Bearbeitungszeit von 2-4 Wochen rechnen. Sobald die Genehmigung vorliegt, werden die Pflegehilfsmittel versandt oder können abgeholt werden.

          Fazit

          Das Beantragen von Pflegehilfsmitteln kann für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen eine enorme Erleichterung darstellen. Bei Box4Pflege machen wir es Ihnen so einfach wie möglich, indem wir den kompletten Prozess der Beantragung und Abwicklung mit den Pflegekassen für gesetzlich Versicherte übernehmen. Mit den richtigen Pflegehilfsmitteln können Sie den Alltag besser bewältigen und die Lebensqualität der Pflegebedürftigen deutlich verbessern. Beantragen Sie noch heute Ihre Pflegebox.

          Link zu einem Ratgeber für Pflegehilfsmittel: „Umfassende Informationen zu verschiedenen Pflegehilfsmitteln bietet der Artikel auf bundesgesundheitsministerium.de